Rückblick Carole Roussopoulos an Cinémathèque
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FRANZÖSISCHER FILMKLUB
„KINO der AVANTGARDE/ALLGEMEINE Kontra-KULTUR“
8. Juni,22. Juni, 6. Juli und 20. Juli 2007

CAROLE ROUSSOPOULOS,
RIESIN DES POLITISCHEN KINOS

„Ich frage mich, weswegen die Kinoleute so sehr Verlangen haben, die anderen mit so sehr Tobsucht zu filmen. Man kann nicht jeden als das benötigen. “ Jean-Luc Godard „Brief an Carole Roussopoulos“ 12. April 1979 in Hefte des n°300kinos.
Mit einer unerschöpflichen Energie ein verwüstender Humor, eine historische Angemessenheit, die sich bestätigt, hat sich jeder Tag und seit 1969 nie angehalten nur Carole Roussopoulos von Kalbermatten, oder in Kollektivum, aufgehört, die Formen des Versuchs und der sichtlichen Analyse neuzuerfinden, indem er die feministischen, homosexuellen, Arbeiter- und Anti-imperialistischen Kämpfe dokumentiert hat. Sein beträchtliches Werk deckt vierzig Jahre Kämpfe, vierzig mit viel Intelligenz und gesetzgebendes siegreiches politisches Know-How, immer vor Ort immer gewonnene Jahre Kämpfe ab, nie vor Ort erworben beweglicher von den Mentalitäten und vom Verhalten. Wie sie es schreibt selbst auf ihrem Lebenslauf: „Sie bevorzugt das Konzept der `ohne voix', der Anonymität, die die Geschichte markiert und durch ihre Arbeit den Kampf der Frauen unterstützt hat“ - man müsste in dieser Hinsicht eine methodologische Annäherung zwischen ihrem unmittelbaren Geschichtswerk und jenem durchführen, das im Laufe derselben Jahrzehnte Arlette Farge in retrospektiver Geschichte ausführt, alle zwei aufgrund der theoretischen Vorschläge von Michel Foucault. Pionierin des Videos, Virtuose der filmischen Spottschrift, Riesin des politischen Dokumentarfilms nach dem Beispiel von Joris Ivens, René Vautier, Chris Marker oder Robert Kramer, um einige jener zu zitieren, die sich in Bildern und an der Gegenwart auf allen Vorderseiten geschlagen haben, benötigt sie nicht vielleicht jeden, wie ihn ihn Jean-Luc Godard bat, aber benötigen wir uns sie. Carole Roussopoulos verkörpert für uns die wahre Schönheit und die wahre Freude. (Nicole Brenez)

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